
Poetheologisches Onlinemagazin
Gnadenthal entsteht zum größten Teil im Kreis von Freunden und Bekannten. Daneben nehmen wir freie Einsendungen an.
Wir beschäftigen uns mit Themen aus den Randgebieten der katholischen und orthodoxen Überlieferung: Mystik und Hermetik, Materialfrömmigkeit und Volksglaube, Synkretismen, vergessene Metaphysik. Wer sich in diesen Gegenden aufhält, ist eingeladen — Gläubige und Zweifler, Mönche und Schwärmer, Pilger, Komparatisten, Gottessucher und Sehnsüchtige. Eine wissenschaftliche Ausbildung wird nicht vorausgesetzt.
Schicken Sie einen Text oder stellen Sie die Idee kurz vor: [E-Mail-Adresse].
Vorschläge für Rezensionen sind willkommen: halbvergessene und obskure religiöse Filme, Bücher, Musik — besonders aus dem Ausland oder der Vergangenheit.
Für kommende Ausgaben und das Online-Register vergeben wir unter anderem: die Kynokephalen; die Cephalophoren; der Veitstanz; Sambenito und Carocha; die Ostentatio Genitalium; Johannes von Rupescissas Träume vom Antichristen in Quanzhou; die Psychogeographie des Gottesstaates; die Haemorrhoissa; Ruach und Häväl; die Melancholie der Meere; die Osmogenese oder der Geruch der Heiligkeit; die Myroblyten; das Blutwunder von Neapel; die Théophagie; Teoqualo; der Abgar-Briefwechsel; Jesus = 888; die Flüsterinitiation; die Brautmystik als Krankheitsbild; die Flagellanten; die Selbstkreuzigungen; die Kinderfahrten; die Klosterepidemien; die Besessenen von Loudun und Louviers; die Raskolniki; religiöse Samisdat-Zeitschriften; der Globus cruciger in der Modeindustrie; die Märtyrerpalme bei den Filmfestspielen in Cannes; Eliade und das tetrachromatische Sehen der Bienen.
Schreiben Sie uns auch, wenn ein Thema in diesem Register fehlt.
Texte bis 800 Wörter. Essayistisch, lyrisch oder erzählend; poetisch-theologisch, nicht akademisch. Anonyme Veröffentlichung unter christlichem Pseudonym möglich.
Falls Ihnen das zu kurz ist: Lernen Sie von Borges. Tun Sie so, als existierte der längere Text bereits, und schreiben Sie seine Zusammenfassung. Und bedenken Sie, dass Gott gegen häväl ist.
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